MEDIATION - Skala

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Je mehr wir vor Konflikten davon laufen - desto mehr meistern sie uns.
Je mehr wir sie zu vermeiden versuchen - desto mehr kontrollieren sie uns.
Je weniger wir Konflikte fürchten - desto weniger verwirren sie uns.
Je weniger wir unsere Differenzen verleugnen - desto weniger teilen sie uns.
(The Universal Insight - The Bottom Line)

klassische Mediation
bei Nachbarschaftskonflikten, Scheidungen, Erbschaftsangelegenheiten, Wirtschaftsmediation (Vertragsstreitigkeiten),
Familienmediation / Obsorgeregelung

Lehrlingsmediation
  • Besondere Form der Mediation nach § 15a Berufsausbildungsgesetz´
  • Beabsichtigte vorzeitige Auflösung des Lehrlingsvertrages
  • Die beabsichtigte außerordentliche Auflösung und die geplante Aufnahme eines Mediationsverfahrens muss spätestens am Ende des neunten bzw. 21. Lehrmonats stattfinden
  • Teilnehmende Personen sind: MediatorInnen aus der Liste des BMVRDJ ArbeitgeberIn, Lehrling, gesetzliche Vertretung, auf Wunsch Vertrauensperson des Lehrlings
  • Kosten sind von der Lehrfirma zu tragen
  • Dauer und Umfang nach Absprache
  • Ergebnis der Mediation Weiterführung oder Auflösung des Lehrvertrages

Peermediation
Eine spezielle Form der Mediation ist die Peermediation, anwendbar in Schulen aber auch schon in einfacher Form
in Kindergärten.
Die Peermediation ist eine Vorgangsweise, bei der Kinder und Jugendliche als VermittlerInnen bei Gleichaltrigen in
Streitfällen auftreten. (Die PeermediatorInnen werden auch Konfliktlotsen oder StreitschlichterInnen genannt).
Da durch ähnliches Alter, Sprache, Stand der Entwicklungsphase ein Zugehörigkeitsgefühl vorhanden ist, wirkt sich
dies auf die Kommunikation und Akzeptanz positiv aus. Ziel der Peermediation ist, die Lösung von Konflikten unter
Kindern und Jugendlichen auch in die Verantwortung von Kindern und Jugendlichen zu bringen.
SchülerInnen sollen befähigt werden, Streit unter Gleichaltrigen selbst zu schlichten sowie gewaltfrei und konstruktiv
mit Konflikten umgehen zu lernen.
Wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass Kinder und Jugendliche nicht nur als Problemverursacher gesehen werden,
sondern ihnen zugetraut wird, die Problemlösung eigenverantwortlich übernehmen zu können. Dazu ist es notwendig,
ihnen Strategien, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu übermitteln, die ihre Konfliktlösungskompetenz steigern.

Bereits Piaget verwies darauf, dass nur in der Diskussion einander Gleichgestellter erfahren werden kann, was ein
Beweis, Kompromiss, Beschluss mit tragfähiger Begründung ist. Erwachsene können zwar Werthaltungen vermitteln
und Vorbilder sein, doch durch ihre Überlegenheit kindliche Partner nicht ersetzen (vgl. Krappmann, 1990).

Schulmediation - Ausbildung zum / zur PeermediatorIn
Die Erfahrung zeigt, dass der Schulalltag durch Mediation von offenen und latenten Konflikten entlastet wird und
damit Ressourcen für andere, wesentliche Aufgaben der Schule frei werden.

Klar und fair gelöste Konflikte haben vielfache Auswirkungen:
Verbesserung des Schul- und Klassenklimas
Konzentriertere und leistungsfähigere SchülerInnen
Weniger Verhaltensauffälligkeiten – Aggressionsabbau
Gewaltprävention
Entlastung der Eltern und des Lehrpersonals

Schulmediationsprojekte, in denen Peer-Mediation umgesetzt wird, benötigen für eine erfolgreiche Implementierung
eine individuelle Herangehensweise, umfangreiche und sorgfältige Vorbereitung, gemeinsame Ausarbeitung eines
individuellen Projektkonzeptes, das Einbeziehen der gesamten Schulorganisation sowie aller Lehrkräfte, die Auswahl
freiwilliger SchülerInnen sowie unterstützende Eltern.

Investition / Kosten
Bei Interesse können wir gerne ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch vereinbaren, um je nach Bedarf
und Umfang die notwendigen Aufwendungen an Zeit und Geld zu klären.

  • Lebens- und Sozialberaterin
  • zertifizierte Traumaberaterin
  • dipl. Erwachsenenbildnerin
  • Expert-Trainerin
  • diplomierte Mediatorin
  • akademische Referentin für
    feministische Bildung und Politik

Barbara SKALA
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