BERATUNG - Skala

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Beziehung schafft Veränderung

Beratung/Coaching

Es gibt viele wissenschaftliche Abhandlungen und Schriften, welche die Definitionen dieser Begriffe sowie deren unterscheidungen versuchen zu erklären. Verkürzt und vereinfacht gesagt geht es darum, dass Menschen entweder einfach nur Informationen benötigen oder sich in schwierigen Situationen befinden, und das Gefühl haben, jemanden zu brauchen, der sie je nach Bedarf unterstützt.

Sachorientierte oder lösungsorientierte Beratungen beschränken sich darauf, dass Informationen weiter gegeben werden, die rasch zu einer Lösung führen, seien es Tipps und Tricks für Bewerbungsgespräche, Amtswege, Schuldenregulierung, rechtl. Belange etc. In diesem Fall werden die Gespräche weniger oft und entweder punktuell oder in geringem Ausmaß stattfinden. Auch eine gezielte Weiterleitung zu spezielle Ämter oder Institutionen ist oft hilfreich.

Prozessorientierte - oder Personen zentrierte Beratungen hingegen zeichnen sich dadurch aus, dass sie einerseits öfter und andererseits regelmäßig und für einen längeren Zeitraum stattfinden. Dabei werden Ziele der berateten/gecoachten Person festgelegt, die durch Verhaltensveränderungen erreicht werden sollen.  Hierfür stehen viele unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die je nach Situation und Erfordernisse angewendet werden.

Ebenso unterschiedlich wie vielfältig sind die Rollen, die die beratende Person einnimmt. Die beteiligten Menschen nehmen ganz unterschiedliche Distanzen zueinander ein, die auch von Zeit zu Zeit verändert werden. Wie tief man sich auf solche Prozesse einlassen will und kann, ist eine sehr persönliche Entscheidung, die zu akzeptieren ist, denn es darf nichts geschehen, was nicht von beiden Seiten gewünscht wird. Deshalb ist der Ausgang eines Beratungsprozesses ungewiss und immer von der individuellen Bereitschaft der Teilnahme abhängig.

Die Dauer einer Beratungsstunde beträgt 50 Minuten.

Die Kosten betragen je nach Einkommenssituation zw. € 50,- (Sozialtarif) und € 80,- pro Beratung. Absagen müssen 2 Tage vor dem Termin erfolgen, da sonst die Stunde verrechnet werden muss.

Schwerpunkte unserer Beratung sind:

Schwierige Lebenssituation und Krisen – beruflich, privat, finanziell
Probleme in der Familie – auch Erziehungs- oder Schulschwierigkeiten
Migration und Integration
Burnout
Mobbing (auch die wirksame "No Blame Approach-Methode")
Konfliktmanagement
Sterbe- und Trauerbegleitung
Krankheitsbewältigung
Bildungs- und Berufsplanung, Bewerbungsgespräche

Traumaberatung

Beim Trauma spricht man von körperlichen und/oder von seelischen Verletzungen, wobei eine Überforderung entweder des Körpers oder Seele stattfindet und physisch oder psychisch situativ oder dauerhaft nicht bewältigbar ist.

Nach Fischer/Riedesser: „Psychische Traumatisierung lässt sich definieren als vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und den individuellen Bewältigungsmöglichkeiten, das mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht und so eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis bewirkt.“

Unterteilungen gibt es auch in Micro-, Meso- und Macrotraumen sowie individuelle oder kollektive aber auch serielle Traumen. Eine große Unterscheidung wird gemacht bei Traumen, die von Menschen im direkten Bezug verursacht werden oder durch Naturkatastrophen sowie nur indirekt durch Menschen verursachten wie Kriegstraumen.

Die meisten ExpertInnen sind sich darin einig, dass über 80% der Menschen einmal im Leben einer Traumatisierung ausgesetzt sind, je früher in der Lebensgeschichte (Entwicklungstraumen) diese stattfindet, desto schwerwiegender sind die Folgen, die sich im weiteren Leben in Form von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), psychischen Folgeerscheinungen (Neurosen, Psychosen, Ängsten etc.), schweren Bindungs- und Beziehungsproblemen oder Defiziten und in somatisierter Erscheinungsform wie Organerkrankungen oder sonstigen Suchterkrankungen ausdrücken. Dauerhafte traumatische Reize können zu irreversiblen Schäden des kindlichen Gehirns führen.

Erkenntnis von Frau Dr. Ruth Kronsteiner: . „Das Trauma hat eine Tendenz zur Wiederholung, was einen Versuch darstellt, es zu bearbeiten. Die Neigung von Menschen mit posttraumatischen Belastungs-störungen Aspekte des Traumas zu wiederholen, dient dazu, das Unfassbare fassbarer zu machen.“
Psychotraumatologie „ist die Lehre der psychischen“ Traumafolgen. Sie befasst sich mit der Erforschung und Behandlung der Auswirkungen von traumatischen Ereignissen auf das Erleben und Verhalten von Individuen und sozialen Systemen. (Wikipädia)

HINWEIS: Während die Traumatherapie den PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen und dafür ausgebildetem medizinischem Fachpersonal vorbehalten ist, darf Traumaberatung auch von Lebens- und SozialberaterInnen durchgeführt werden.
Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf der Heilung des erlebten Traumas sondern am Umgang mit dem Trauma, Stärkung der Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) für mögliche zukünftige belastende Ereignisse und die Entwicklung von Handlungsstrategien zum Schutz alter nicht verheilter Wunden.

  • Lebens- und Sozialberaterin
  • zertifizierte Traumaberaterin
  • dipl. Erwachsenenbildnerin
  • Expert-Trainerin
  • diplomierte Mediatorin
  • akademische Referentin für
    feministische Bildung und Politik

Barbara SKALA
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